Veranstaltungskalender der
Vertretung der Woiwodschaft Oppeln in Mainz


27.10.2017 Frédéric Chopin Konzert in Trier


Konzert des Pianisten Mateusz Rożek und der jungen Gesangssolisten der Frédéric-Chopin-Musikschule aus Oppeln (Polen)

Trierer Welschnonnenkirche
Am 27. Oktober 2017 (Freitag), um 19.00 Uhr
Flandenstraße 2, 54290 Trier

Eintritt frei

Programm

Teil I - Lieder

- Frühling op. 74 Nr. 2
- Mein Geliebter op. 74 Nr. 8
- Was ein junges Mädchen liebt op. 74 Nr. 5
- Melancholie op.74 Nr. 13

Klaudia Balcer – Gesang

- Liebeszauber op. 74 Nr. 18
- Die Heimkehr op. 74 Nr.15
- Mir aus den Augen op. 74 Nr. 6
- Zwei Leichen op. 74 Nr. 11

Jakub Tyszecki – Gesang

Künstler: Schüler der Sologesangsklasse von Agnieszka Mikosza.
Am Klavier: Mateusz Rożek.

Teil II – Klavierwerke

- Ballade Nr. 2 in F-Dur, op.38
- Nocturne in H-Dur, op. 32 Nr.1
- Mazurken
B-Dur Nr. 1
e-Moll Nr. 2
As-Dur Nr. 3
a-Moll Nr. 4
- Impromptu As-Dur op. 29
- Fantaisie-Impromptu Op. post. 66
- Polonaise Nr. 6 As-Dur op. 53

Mateusz Rożek, geboren in Oppeln, Absolvent der Staatlichen Frederic-Chopin-Musikschule des 1. und 2. Grades in der Klasse von Prof. Celina Hellerowa sowie der Frederic-Chopin-Musikhochschule in Warschau in der Klavierklasse von Prof. Alicja Paleta-Bugaj.

Der Künstler nahm an vielen nationalen und internationalen Klavierwettbewerben, wo er zahlreiche Preise und Auszeichnungen gewann.

Rożek gab Konzerte in vielen Ländern Europas sowie in China und den USA. Für seine künstlerischen Errungenschaften erhielt Rożek ein Stipendium des Bürgermeisters der Stadt Oppeln und der Offenen Philharmonie „Agrafka Muzyczna“. Er wurde auch vier Mal mit der Auszeichnung des Oppelner Adlers geehrt.


13-16.11.2017 WIRTSCHAFTSREISE NACH POLEN / Krakau, Oppeln, Breslau


REISEINFORMATIONEN

Reisepreis pro Person 1.035 Euro

Eingeschlossene Leistungen

* LH - Flug von Frankfurt/Main nach Krakau und von Breslau nach FrankfuRT
* Übernachtungen im Einzelzimmer im angegebenen Hotel inklusive Frühstück
* Verpflegung im Rahmen der Gemeinschaftsveranstaltungen
* Gruppentransfers im Rahmen der Gemeinschaftsveranstaltungen
* Teilnahme an der Informationsveranstaltung, an der Kooperationsbörse und Projektbesichtigungen
* Reiseunterlagen

Nicht eingeschlossene Leistungen

* Dolmetscherleistungen bei den Kooperationsbörsen
* Persönliche Kosten im Hotel (Internet, Telefon, Pay-TV, Minibar etc.)
* Mahlzeiten, die nicht im Rahmen der Gemeinschaftsveranstaltungen eingenommen werden
* Individuelle Transfers

Weitere Informationen

Die Durchführung der Reise erfolgt durch die Poppe Reisen GmbH & Co. KG, Wilhelm-Theodor-Römheld-Str. 14, 55130 Mainz. Nach Ihrer verbindlichen Anmeldung erhalten Sie von diesem eine Bestätigung sowie eine Rechnung über den Reisepreis. Es gelten die AGB´s des Reiseveranstalters. Einen Fragebogen zur Erhebung Ihrer individuellen Kontakt- und Kooperationswünsche am Zielort erhalten Sie nach Eingang Ihrer Anmeldung. Evtl. erforderliche Programm-  und Hoteländerungen behalten wir uns vor. Die Durchführung der Reise erfolgt nur bei Erreichen der erforderlichen Mindestteilnehmerzahl von 6 Unternehmen.

Bitte beachten Sie, dass im Falle eines Rücktritts von der Reise, abhängig vom Rücktrittszeitpunkt, Stornogebühren bis zur Höhe des vollen Reisepreises fällig werden können. Gleiches gilt bei Nichterscheinen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit der demokratischen Wende hat Polens Wirtschaft ab 1990 eine eindrucksvolle Transformation durchlaufen. Die Bruttowertschöpfung erfolgt zu fast 64 Prozent im Dienstleistungssektor und zu 32,6 Prozent in der Industrie inkl. Baugewerbe 3,4 Prozent entfallen auf die Landwirtschaft. Fast 80 Prozent der Bruttowertschöpfung erfolgt im Privatsektor, der fast 75 Prozent der Arbeitskräfte beschäftigt.
Polen konnte auch während der Schuldenkrise im Euroraum ein Abgleiten in die Rezession vermeiden. Dazu tragen eine wirtschaftsfreundliche Politik, die angepasste Nutzung von EU-Fördermitteln für einen konsequenten Ausbau der Infrastruktur, eine hohe Arbeitsmotivation, flexibles Arbeitsrecht, fiskalpolitische Stabilität und das Bemühen um stärkere Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit bei.
Der polnische Außenhandel entwickelte sich in den letzten Jahren sowohl auf der Import- als auch der Exportseite dynamisch weiter. Das Schwergewicht des Außenhandels konzentriert sich auf die EU-Länder mit fast 78 Prozent der Exporte und knapp 60 Prozent der Importe, wobei Deutschland als mit Abstand größter Handelspartner Polens seit zwei Jahrzehnten eine herausragende Stellung einnimmt.  Weitere wichtige Handelspartner sind China, Russland und Italien bei der Einfuhr und Tschechien, Großbritannien und Frankreich bei der Ausfuhr.
Die Wirtschaft im Nachbarland Polen ist im Jahr 2016 um 2,7 Prozent gewachsen. Der große, dynamische Binnenmarkt mit seinen qualifizierten, flexiblen Fachkräften bildet eine gute Basis für eine positive Wirtschaftsentwicklung. Die geographische Nähe Polens zu Deutschland sowie zu anderen wichtigen Exportmärkten und die Verfügbarkeit lokaler Zulieferer und Partner verleihen dem Standort eine besondere Attraktivität.

Dieser Umstand sowie die geographische Nähe bedingen besondere Absatzchancen für deutsche und somit auch rheinland-pfälzische Unternehmen.

Nutzen Sie die umfangreiche Unterstützung zur Markterkundung unter kompetenter fachlicher Begleitung.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

PROGRAMM
Montag, 13.11.2017  Frankfurt/Main - Krakau
08.00 Uhr   Treffen am Gate für Lufthansa Flug LH1364 nach Krakau
08.50 Uhr   Flug Frank/Main - Krakau
10.20 Uhr   Ankunft in Krakau und Transfer zum Hotel Park Inn by Radisson Krakow 4*
14.00 Uhr   Gespräch mit der Stadtverwaltung und/oder Unternehmensbesichtigung
18.00 Uhr   Briefing durch das deutsche Generalkonsulat
19.00 Uhr   Abendempfang mit dem Deutschen Generalkonsulat

Dienstag, 14.11.2017    Krakau - Oppeln
08.00 Uhr   Individuelles Frühstück
09.30 Uhr   Begrüßung und Präsentation der Region Krakau
10.00 Uhr   Individuelle Kooperationsgespräche
13.00 Uhr   Mittagessen
15.30 Uhr   Fahrt nach Oppeln
18.00 Uhr   Ankunft  im Hotel DeSilva Premium 4* Opole
19.00 Uhr   Briefing mit Frau Konsulin Haake von Deutschen Konsulat Oppeln und Abendessen

Mittwoch, 15.11.2017    Oppeln- Breslau
08:00 Uhr   Individuelles Frühstück,
09:30 Uhr   Präsentation von Rheinland-Pfalz und der Woiwodschaft  Oppeln
10.00 Uhr   Individuelle Kooperationsgespräche
13.00 Uhr   Mittagessen
15.00 Uhr   Unternehmensbesuch auf dem Weg nach Breslau; Einchecken im Qubus Hotel 4*
18:00 Uhr   Brieffing durch das deutsche Generalkonsulates in Breslau
19.30 Uhr   Abendessen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft

Donnerstag, 16.11.2017  Breslau - Frankfurt/Main
07:30 Uhr   Individuelles Frühstück, Check-out
09.30 Uhr   Begrüßung, Präsentation durch Vertreter der Regionen
10:00 Uhr   Individuelle Kooperationsgespräche
12.00 Uhr   Mittagessen
14.50 Uhr   Rückflug mit LH1373 nach Frankfurt/Main
16.10 Uhr   Ankunft in Frankfurt/Main und individuelle Heimreise

Ihre Ansprechpartner:

Franz Seiß
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz
Tel.: 06131 16-2771
E-Mail: Franz.Seiss@mwvlw.rlp.de

MARKTCHANCEN

Der Markt  
  

Mit 38,5 Mio. Einwohner und einer in der Vergangenheit sehr  positiven Wirtschaftsentwicklung gilt Polen für deutsche Unternehmen als attraktivster Standort in Mittel- und Osteuropa.
Der polnische Außenhandel mit Deutschland entwickelt sich sowohl auf der Import- als auch der Exportseite dynamisch. Die deutsche Einfuhr betrug 2016 46,5 Milliarden Euro und stieg im Vergleich zu 2015 um 3,9 Prozent. Die deutsche  Ausfuhr  betrug 54,8 Milliarden Euro und verzeichnet somit einen Anstieg um 5,1 Prozent.

Polen ist einer der wachstumsstärksten Märkte Europas. Insgesamt stellt die EU dem Mitgliedsland Polen 77,6 Mrd. EUR für die Jahre 2014 – 2020 zur Verfügung. Insbesondere der Umwelt- und Infrastrukturbereich mit insgesamt 27,5 Milliarden € wird davon profitieren. Polen gilt als logistische Drehscheibe zwischen Deutschland und Osteuropa. Durch eine solide Zuliefererbasis sowie deren engagierten und motivierten Arbeitskräften gilt Polen nach wie vor als attraktiver Wachstumsmarkt.
Die neu formulierten wirtschaftspolitischen Ziele Polens  sind die Steigerung der Konkurrenzfähigkeit der polnischen Wirtschaft und einheimischer Unternehmen sowie ein höheres Lebensniveau der Bevölkerung. Hierbei will der Staat strategische Branchen unterstützen, die sogenannten intelligenten Spezialisierungen stärken sowie Cluster und Industriegebiete fördern. Der Plan setzt auf Reindustrialisierung, Entwicklung innovativer Unternehmen, Bildung von Entwicklungskapital, Erschließung ausländischer Märkte sowie soziale und regionale Entwicklung. Bevorzugt werden Vorhaben im Technologiebereich und Kompetenzen die einen  hohen Grad der Ausgaben im Bereich Forschung und Entwicklung (FuE) zu verzeichnen haben.

Die Reise

Krakau gehört zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Städten in Polen. Das lässt sich sowohl auf die zentrale geographische Lage mit 8 Millionen Menschen im Umkreis von 100 km als auch auf die junge und gut ausgebildete Bevölkerung zurückführen. 2005 betrug die Arbeitslosenrate 6,9 %, mehr als 10 Prozentpunkte niedriger als der nationale Durchschnitt. Die Stadt fördert die Ansiedlung von Hochtechnologieunternehmen mit einem Technologiepark, der auf vier Gebiete in Krakau und Tarnow verteilt ist. Der Park bietet sowohl  moderne Infrastruktur als auch steuerliche Anreize. Der Tourismus ist ein wichtiger Faktor der Krakauer Wirtschaft. Mehr als 5 Millionen Besucher zählt die Stadt im Jahr.

Oppeln gehört zwar nicht zu den industriellen Kerngebieten Polens, sie ist dennoch durch die Lage zwischen den Ballungsgebieten Wroclaw und  Kattowitz und der guten Verkehrsanbindung durch die  Autobahnverbindung A 4 hochinteressant für Unternehmen  aller Branchen.
Kleine und mittelständische Unternehmen gehören zu den wichtigsten Faktoren der Oppelner Wirtschaft. Dazu tragen auch die  sechs Hochschulen und die vier Forschungsinstitute der Stadt wesentlich bei.
In der Woiwodschaft Oppeln sind besonders nachstehende Industriezweige vertreten:
•   die Lebensmittelindustrie,
•   die Kraftstoff -und Energieindustrie,
•   die Chemieindustrie,
•   die Kalk- und Zementindustrie,
•   die Elektromaschinenindustrie,
•   die Hütten- und Metallindustrie und
•   eine moderne und gut entwickelte Möbel- und Holzindustrie


Breslau – Europäische Kulturhauptstadt 2016
Breslau etabliert sich seit den 1990er-Jahren als überregionales Wirtschaftszentrum im Dreiländereck Polen, Deutschland und Tschechien. Die Stadt wirbt aktiv um in- und ausländische Investoren als Innovationszentrum Polens, zum Beispiel mit der Futurallia-Messe, einer Konferenz für internationale Wirtschaftsentwicklung. Die Stadt wird zunehmend auch zu einem Hochtechnologiezentrum. Zahlreiche IT-, Biotechnologie- und Pharmaunternehmen haben sich in dem von der Stadt errichteten Technologiepark, Industriepark angesiedelt.
Breslau ist über die Autobahn A4 im Osten mit dem oberschlesischen Industriegebiet, Krakau und überregional mit der Ukraine verbunden und im Westen mit Dresden. Über die Autobahn A18 ist Berlin zu erreichen.
Südwestlich der Stadt wurde der Autobahnknoten Wrocław-Południe fertiggestellt, der einer der größten Autobahnknoten Polens darstellt und eine Verbindung zwischen Autobahn A4, der Autobahn A8 und der Schnellstraße S8 ermöglicht. Zusätzlich bietet von Mai 2016 bis mindestens Januar 2017 der Kulturzug an Wochenenden eine Direktverbindung mit Berlin-Lichtenberg

IHRE VORTEILE

Folgende Kosten trägt das Land Rheinland-Pfalz im Rahmen der Außenwirtschaftsförderung

* Individuelle Ermittlung potenzieller Kooperationspartner für jedes teilnehmende Unternehmen
* Organisation und Terminierung der Kooperationsgespräche
* Organisation des Abendempfangs mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft
* Organisation der Informationsveranstaltung und der Projektbesichtigungen

De-minimis Regelung
Diese Förderung in Höhe von ca. 2.500 Euro wird als „De-minimis“-Beihilfe gemäß den Regelungen der Verordnung (EG) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 EGVertrag auf „De-minimis“-Beihilfen (ABl. EU Nr. L 352 vom 24.12.2013, S.1) in der jeweils geltenden Fassung gewährt und kann in Anspruch genommen werden, sofern das maximale Fördervolumen pro Unternehmen von insgesamt 200.000 € innerhalb von 3 Steuerjahren nicht überschritten wird. Nach Anmeldung ist ein entsprechender Nachweis zu erbringen.

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